Authentizität – Gestalte Deine Rollen auf der Bühne des Lebens

„Mein wahres Sein hängt nicht von der Rolle ab, die ich spiele, sondern von der Art, wie ich sie spiele.“ (Johann Gottlieb Fichte)

Kennst Du auch den Ratschlag „Sei einfach du selbst!“? Wie oft habe ich den Satz gehört, wenn ich nervös zu einem Date oder Vorstellungsgespräch ging? Ich habe dann immer tapfer gelächelt und gedacht: Besser nicht!

IMG_0398

Tagein, tagaus spielen wir irgendwelche Rollen. Sei es auf der Arbeit als Moderator oder Verkäufer vor Kunden, sei es zu Hause als Nachbar, Ehefrau oder Mutter. Jede Rolle spielen wir anders, zeigen andere Facetten von uns. Wie bei Schauspielern können wir bei der Ausübung der Rolle authentisch wirken oder nicht.

Problematisch wird es, wenn wir viele ungeliebte Rollen annehmen, in die wir möglicherweise sogar (un-) bewusst gedrängt werden, nur um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Mit solchen Rollen entfernen wir uns immer mehr von uns selbst, so dass wir uns irgendwann fragen, wer wir denn eigentlich sind. Daher drückt das Schlagwort Authentizität die Sehnsucht Vieler aus, so sein zu wollen wie man ist.

Aber ist man so wie man ist, wenn man eine Rolle authentisch ausübt? In diesem Artikel möchte ich Dich einladen, über Deine Rollen im Leben nachzudenken. Sind Dir alle Rollen bewusst? Füllst Du diese Rollen gerne aus? Weisst Du, warum Du ungeliebte Rollen ausübst? Gestaltest Du Deine Rollen aktiv?

Wie viele Rollen spielst Du im Leben?

Wie viele Rollen spielst Du am Tag? Als mir jemand die Frage stellte, habe ich kurz gestutzt und geantwortet: „Ich bin so wie ich bin. Ich spiele keine Rollen.“

Ehrlich nicht? Länger darüber nachgedacht, fiel mir ein, spätestens im Job bin ich nicht mehr ich selbst, zumindest verhalte ich mich dort anders als gegenüber meiner Tochter. Im Job passe ich mich an, blende bestimmte Dinge aus, so dass ich den Workshop mit einem Lächeln und der geforderten Professionalität moderieren kann, obwohl im Büro und zu Hause das totale Chaos herrscht. Wenn dann endlich Feierabend ist und ich eigentlich die Füsse hochlegen möchte, muss ich Hausfrau spielen und erstmal die Hausarbeit erledigen. Endlich kommt mein Mann von der Arbeit nach Hause und ich freue ich mich ihm mein Leid zu klagen, um dann festzustellen, dass er noch einen viel übleren Tag hatte. Und was passiert? Ich sitze da und höre ihm verständnisvoll zu.

Ich spiele also doch sehr viele Rollen. Manche gut, manche weniger gut. Wenn beispielsweise während mein Mann mir sein Leid klagt, ich mit den Gedanken woanders bin, wird er das irgendwann merken und dementsprechend reagieren. Ich könnte nun beim nächsten Mal versuchen, besser von meinen Problemen abzuschalten, um mich besser auf meinen Mann zu konzentrieren und im Hier und Jetzt für meinen Mann da zu sein. Oder ich könnte lernen, besser so zu tun, als dass ich ihm zuhöre, um dabei Zeit zu haben, mir zu überlegen, was ich morgen machen, kaufen oder sonstiges muss. Letztere Option würde aber zu mir überhaupt nicht passen und ich glaube, er würde es trotz viel Übung merken.

Mit jedem Auftritt wird man besser in dem Spielen seiner Rollen. Entweder optimiert man eine Rolle, weil die gleiche Situation schon mehrfach aufgetreten ist, so dass man irgendwann ein Profi in dieser Rolle ist. Oder eine neue Situation tritt ein und man lernt eine neue Facette von sich zu zeigen oder sich anzueignen.

Wenn wir nicht lernen und uns anpassen würden, würden wir uns nicht weiterentwickeln und möglicherweise wie Kinder auf Probleme reagieren, keine Kompromisse schliessen können, nicht emphatisch sein usw. Es gehört durchaus zur Bühne des Lebens dazu, uns anzupassen und weiter zu optimieren. Mit viel Übung können wir dann auch ungeliebte Rollen authentisch spielen, doch viel besser klappt es mit Rollen, die uns liegen, für die wir die Persönlichkeit, Spass, Talent haben.

Was heisst nun authentisch?

Die vielen Ratgeber, die es zum Thema Authentizität gibt, zeigen, dass derzeit eine tiefe Sehnsucht herrscht, mehr zu Sein als zu scheinen. Authentisch bedeutet „echt“ – also ein Original und keine Kopie. Dass etwas ein Original ist, kann nur durch Dritte erkannt werden. Also kann ich nicht authentisch sein/werden, sondern nur andere können beurteilen, ob ich  gerade authentisch bin oder nicht.

Vielleicht kennst Du auch die folgende Situation: Dein Chef, der eigentlich dominant und keine Empathie hat, muss ein Leadership-Seminar besuchen. Dort geht es nun darum, mehr Empathie gegenüber seinen Mitarbeitern zu zeigen. Er kommt am Montag danach ins Büro, setzt ein Lächeln auf und fragt zum ersten Mal „Na, wie war Ihr Wochenende?“.  Wir würdest Du reagieren? Ich würde wohl kurz verblüfft reagieren, stutzten, lächeln, ein „War ganz gut“ murmeln und denken, dass das morgen schon wieder vorbei ist. Denn dieses plötzliche Interesse an meiner Person kommt nicht nur unerwartet, sondern auch unsicher rüber. Denn  innerhalb einer kurzen Zeit kann man nicht emphatisch werden. Der Chef wird es womöglich sogar lange geübt haben, im Seminar in Rollenspielen, vielleicht sogar später dann vor dem Spiegel. Aber es passt einfach nicht zu ihm, dementsprechend wird er diese Rolle nicht ausfüllen können. Dann wirkt das Lächeln völlig aufgesetzt und der Chef wirkt zum ersten Mal unsicher. Kurz er kommt alles anderes als authentisch rüber.

Viele Blogs und Ratgeber assoziieren mit dem Begriff authentisch: Sich selbst, ehrlich sein, seine Meinung offen vertreten usw. Aber ehrlich sein und seine Meinung offen zu vertreten mag für den einen Menschen ein passender Ratschlag sein, für einen anderen Menschen mit anderen Talenten, Stärken und Werten überhaupt nicht. Jeder Mensch ist aber einzigartig. Für den Einen kann der Ratschlag, seine Meinung offen zu vertreten, hilfreich sein für den Nächsten sollte er besser nicht angewendet werden, weil er überhaupt nicht passt. Daher sollte man erstmal wissen, wer man selbst ist, dann kann man sich überlegen, welchen Ratschlag man übernehmen möchte und welchen nicht. Dann würde auch der nicht empathische Chef wissen, dass er die Inhalte des Seminars besser nicht anwenden sollte.

Ungeliebte Rollen

Spätestens in der Schule lernen wir, Erwartungen Anderer zu erfüllen. Meist führt es dazu, dass wir an unseren Schwächen arbeiten. Wir kriegen beigebracht, dass wir einfach üben müssen und schon können wir Mathe, Bodenturnen oder was auch immer. Oder  der nicht empathische Chef muss einfach ein Seminar besuchen und schon ist er emphatisch. Ist das wirklich so?

Möglicherweise kann jeder nach 10´000 Stunden Training Geige spielen. Aber ein Talentierter hat in den 10´000 Stunden ein ganz anderes Niveau erreicht und das ohne Energie- und Kraftverlust. Ganz im Gegenteil, wahrscheinlich zieht er daraus sogar Energie für Rollen, die ihm nicht so liegen. Ein anderer Mensch braucht enorm viel Kraft und Energie, weil er kein Talent dafür hat und ihm schnell der Spass verloren gehen wird. Also muss er sich die gesamten 10´000 Stunden zwingen.

So ist es bei allen Rollen. Manche Rollen liegen einem einfach, da ist man im Flow, die kann man authentisch rüberbringen, die bringen sogar Energie. Manche Rollen liegen einem gar nicht; da merkt man jeden kleinen Kraftaufwand und Energieverlust. Umso mehr Rollen ich nun habe, die mir nicht liegen, umso mehr Kraft verschwende ich. Irgendwann ist der Energie-Haushalt so aus dem Gleichgewicht, dass der Körper mit Krankheiten reagiert: Allergien und Burn-out-Symptome waren es bei mir.

Spätestens da habe ich mich gefragt, wie viele Rollen lebe ich, die ich so nicht leben will. Und warum fühlen sich mache Rollen so falsch an?

Wie wirke ich authentischer in meinen Rollen?

Laut den Sozialpsychologen Michael Kernis und Brian Goldman wirkt man authentisch, wenn die folgenden vier Bedingungen erfüllt sind:

  • Bewusstsein – Ein authentischer Mensch kennt seine Stärken und Schwächen. Ihm sind seine Gefühle und Motive des Handelns bewusst.
  • Unvoreingenommenheit – Ein authentischer Mensch ist unvoreingenommen gegenüber Feedback auf die eigene Person. Egal ob dieses Feedback aus persönlichem Wissen, innerer Erfahrung oder von anderen kommt.
  • Übereinstimmung – Das Verhalten eines authentischen Menschen stimmt mit seinen eigenen Werten, Vorlieben und Bedürfnissen überein, egal ob das anderen gefällt oder nicht und ihm dadurch Nachteile entstehen könnten.
  • Offenheit und Wahrhaftigkeit: Ein authentischer Mensch ist offen und wahrhaftig in den eigenen engen Beziehungen.

Bewusstsein:  Das Bewusstsein ist ein wichtiges Kriterium: Wenn man sich selbst bewusst ist, und weiss, dass man verschiedene Rollen einnehmen kann, kann man sich selbst überlegen, wie man denn die jeweilige Rolle spielen möchte. Ich überlege mir ganz genau, was ich in einer Situation erreichen möchte und gehe bewusst in die passende Rolle rein. Beispielsweise hatte ich auf einem Sparbuch eigenes Geld, leider sehr langfristig angelegt. Und natürlich brauchte ich das Geld. Ich habe die verantwortliche Bankkauffrau angerufen und erstmal unüberlegt gesagt, dass ich das Geld will. Natürlich war sie gleich auf 180 und meinte, das ist ein langfristiger Vertrag und dass ich dementsprechend das Geld erst nach x Jahren erhalten kann. Nun ich habe mir ein/zwei Wochen danach bewusst überlegt, wie ich solch eine Frau dazu kriegen kann, das zu machen, was ich von ihr möchte. Mir war ja bewusst, dass ich in der schlechteren Position stand. Ich habe mich entschieden, die Rolle der leidenden Mutter zu spielen. Funktionierte prima! Ich habe eine Woche später das Geld auf dem Konto gehabt. Man kann also, wenn man sich selbst bewusst ist, nicht nur auf der Bühne mitspielen, man kann die Rollen und wie man sie ausübt, bewusst gestalten.

Unvoreingenommenheit: So lange man sich selbst nicht bewusst ist, kann man mit Kritik nicht wirklich gut umgehen. Damals habe ich jede Kritik persönlich genommen. Im Laufe des Lebens habe ich gelernt, dass viel Kritik sinnvoll und sehr hilfreich ist. Diese Kritik habe ich auch gerne angenommen; manche Kritik kommt aber durchaus von Menschen, die mit mir ein Problem haben oder aus anderen Motiven einfach mal ihren Frust ablassen müssen. Wenn Du Dir selbst bewusst bist, kannst Du Dir überlegen, ob Du die Kritik annimmst, vielleicht hast Du einer Deiner Rollen einfach schlecht gespielt und kannst mit dieser Kritik an der Rolle arbeiten. Oder Du nimmst sie nicht an. Die Entscheidung liegt ganz bei Dir.

Übereinstimmung: Als mir meine Werte bewusst wurden, konnte ich auch viele meiner Emotionen verstehen. Bis dahin konnte ich meine Gefühle nicht nachvollziehen, warum ich beispielsweise total wütend wurde. Zwei meiner wichtigsten Werte sind Vertrauen und Fürsorge. Ich hatte immer tolle Kundenprojekte mit tollen Teams geleitet. Innerhalb der Teams konnte ich die zwei Werte wunderbar ausleben. Aber ausserhalb der Teams herrschte oft ein Klima der Kontrolle, Optimierung und Performance. Ich merkte einfach nur, dass ich am Ende des Tages ich überhaupt keine Energie mehr hatte und ich einfach nur noch auf dem Sofa liegen konnte. Bei der letzten Anstellung habe ich in einem Meeting, was komplett gegen meine Werte war, gemerkt, dass ich mich regelrecht verbiegen würde, wenn ich dort bleibe. Sogar mein Rückgrat hat sich dementsprechend geäußert. Zwei Tage nach diesem Meeting habe ich die Kündigung eingereicht. Das war ein regelrechter Befreiungsschlag und mein Rückgrat hat sich echt bedankt.

Offenheit und Wahrhaftigkeit: Und klar, ganz bei mir bin ich, wenn ich Vertrauen zu Menschen gefasst habe. Aber auch hier habe ich im Laufe des Lebens lernen müssen, erst langsam das Vertrauen nach und nach aufzubauen. Erst wenn ich mir 100% sicher bin, lasse ich mich voll und ganz auf diesen Menschen ein. 🙂

Zusammenfassung

Jeder Mensch ist einzigartig. Dazu musst Du nichts tun und nichts Besonderes erreichen – das ist ein mitgegebenes Geschenk Deines Daseins.

Abhängig von Deinen Werten, Talenten, Fähigkeiten solltest Du die Bühne des Lebens betreten und die jeweiligen Rollen ausfüllen. Nur Du kannst DU sein. Wenn Dir das bewusst ist, wirkst Du auf Andere authentisch. Zudem hast Du viel mehr Energie – und bist kein Spielball anderer Erwartungen.

Ich selbst habe viele Jahre gebraucht, um mich vom Erfüllen vieler Erwartungen zu mir selbst zu finden. In den nächsten Artikeln lade ich Dich herzlich ein, mehr über Dich zu erfahren und starte bei dem Sich-bewusst-Werden der eigenen Werte.

Ich wünsche Dir bis dahin alles Gute und ganz viel positive Energie,
Daniela


Referenzen

 

2 Gedanken zu “Authentizität – Gestalte Deine Rollen auf der Bühne des Lebens

  1. Guten Morgen Daniela
    Dein Text hat mich sehr nachdenklich gestimmt – und das schon am Morgen. Ich werde ihn sicherlich nochmals in Ruhe zuhause lesen und mir überlegen, welche Rollen ich eigentlich so im Laufe eines Tages spiele.
    Herzlichen Dank für die Anregung.
    Emma Engel

    Gefällt mir

  2. Hallo Daniela,

    Du sprichst m. E. die hohe Kunst des Lebens an. Selbsterkenntnis und -verwirklichung.
    Ja, wir lernen Rollen. Und als ITler definieren und vergeben wir sogar Rollen – und berechtigten sie 😉 Und an die Rollenbenutzer richten wir (oder andere) Erwartungen. So verhindern wir das Chaos und arbeiten zielgerichtet. Dachten wir jedenfalls immer. Was wir damit nicht regeln ist die Motivation.

    Und da fängt es schon an. Ich will und kann niemanden zu etwas „motivieren“, das ihn entfremdet. Womit er oder sie sich nicht identifiziert. Wovon man den Sinn nicht sieht, versteht oder teilt. Aber unsere Prozessmaschinen bieten jede Menge Instrumente, mit denen man eine beträchtliche Zeit so tun kann als ob. Während man innerlich nach neuen Alternativen und Optionen sucht. Oder auch nur an etwas wirklich Relevantes denkt, wie Du beschrieben hast.

    Der Umwelt bieten Rollenmodelle Sicherheit im Zusammenspiel. Wir sind berechenbar, wenn wir wissen, welche Rollen wir übernommen haben.

    Denken wir uns aber in „Architekturschichten“, dann kann es „nach oben“ nur auseinander laufen, wenn es schon unten, bei der Basismotivation -oder den von Dir angesprochenen Werten- nicht passt.

    Oder wir erkennen, dass die Schablonen für die Handlungsebene zu eng sind. Und dass wir besser vom Eigenantrieb eines jeden ausgehen und nur noch Visionen und Spielregeln statt Prozesse brauchen. Und dann sind wir in den agilen Methoden. Und bei glücklichen Menschen 😉

    Agile Leute bejahen Werte und hassen Pflichten um der Pflicht willen. Scrum war m. E. die wertvollste Erfindung des vorigen Jahrzehnts in der IT-Branche (nach dem iPhone natürlich ;-).

    Aber Selbsterkenntnis ist anstrengend, mühselig und gefährlich. Man muss den Lärm draußen halten um die innere Stimme zu hören. Man muss ausprobieren, und nicht nur lesen und reden, was einem gemäß ist. Man muss erkennen, wann man im Flow ist. Man muss sich selbst aus der Metaebene beobachten können. Ein guter Checkpunkt hierfür ist die Aktualisierung des eigenen Lebenslaufes. Kannst Du selbst beschreiben, welchen Nutzen Du in Deinen Projekten gestiftet hast? Wenn nicht, (wenigstens, was das Ziel war), dann ist auch die Erkenntnis schwer, ob man gemäß oder wider die eigenen Werte gehandelt hat.

    Und weil Selbsterkenntnis so schwierig ist, sind nach dem Jahrzehnt der Selbstoptimierung viele so dankbar für die politische Korrektheit. Endlich ein moralisches Gerüst, endlich „Werte“, die einem die mühselige Erkenntnis ersparen. Und die Analyse und die Argumente.

    Aber der Übergang von fremdbestimmten Rollen zu fremdbestimmten Werten ersetzt nur die eine Entfremdung durch eine andere. Sie macht die Leute nur noch sprachloser und vorsichtiger und konformistischer im Handeln.

    Deshalb stimme ich Dir zu: die eigenen Werte sind eine sehr gute Ausgangsposition. Es ist gut, wenn man endlich an der eigenen Ausgangsposition angekommen ist 🙂

    Schöne Grüße!
    Frank

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s