Kennen Sie das? Sie spüren, dass sich etwas verändern muss oder vielleicht sich sogar schon etwas verändert. Aber es fehlt der Mut, um auch aktiv den Wandel gestalten zu können?

In unserer heutigen Zeit sind Sie sicher nicht der einzige, da wir doch eher auf Angst programmiert sind. Aber die Welt wird komplexer und scheint sich immer schneller zu drehen, so dass sich Änderungen normal sind. Um Änderungen dann aktiv gestalten zu können, sollten wir lernen Mut aufzubauen, wenn wir ihn brauchen.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Seneca

Änderungen sind alltäglich. Jeder ändert sich immer. Auch wenn wir glauben, dass wir jeden Tag das gleiche machen, die gleiche Routine durchgehen, treffen wir regelmässig Entscheidungen – vielleicht sogar unbewusst – die aber Auswirkungen auf uns selbst oder auf andere Menschen haben.

Und manchmal stehen wir vor einer Entscheidung, die wir nicht treffen wollen: Zu gross die Auswirkungen, zu gross die Risiken, zu gross die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, zu gross die Angst, dass jemand über uns lacht, dass wir die falsche Entscheidung getroffen haben, oder vielleicht sogar uns zur Verantwortung zieht. Gründe, warum Entscheidungen für uns schwer sein können, gibt es zahlreiche.

Aber Angst geht in die Zukunft. Wir können nicht wissen, was die Zukunft für uns bereithält. Vielleicht kommt ja alles gut? Wer weiss das schon. Aber treffe ich die Entscheidung nicht, so kann ich mir sicher sein, dass ich mich später ärgere oder dass ich früher oder später vor einer ähnlichen Entscheidung gesetzt werde.

Daher ist es enorm wichtig, zu lernen Mut zu finden, Mut zu entscheiden.

Warum malen wir uns die Zukunft aus?

Entscheidungen zu treffen, bedeutet einen Schritt zu wagen, deren Konsequenz wir erst in der Zukunft sehen. Und genau da können wir ansetzen. Warum sollten wir in die Zukunft überhaupt schauen? Wir malen uns im Kopf schon alle möglich, meist die Schlimmsten Szenarien aus und machen es uns selbst so schwer. Wir könnten genauso gut fragen, wenn ich die Entscheidung nicht treffe, wie sieht dann die Zukunft aus? Besser?

Also warum in die Ferne schauen, wenn wir doch im Hier und Jetzt die Entscheidung treffen sollen? Und nein, einfach Hals über Kopf entscheiden, macht bei grösseren Entscheidungen sicher auch keinen Sinn, aber ein wenig mehr Mut einen vielleicht unbekannten Schritt zu wagen. Es könnte ja gut ausgehen.

Wir sind zu oft und zu sehr in der Zukunft, weil wir gelernt haben, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Haben wir sie früher nicht erfüllen können, so haben wir entsprechende Konsequenzen erlebt und gespürt. Damit verlieren wir an Vertrauen in uns selbst. Wir lernen, dass wir noch nicht gut genug sind, die Erwartungen der anderen zu erfüllen und versuchen uns noch mehr anzupassen mit noch mehr Angst beim nächsten Mal, alles richtig machen zu wollen.

Und das beeinflusst irgendwann jede unsere Entscheidungen. Was wäre wenn?

Wie finde ich Mut?

Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Mut ist ein Gefühl, welches unsere Ängste überwinden kann. Um diesen Mut aufzubauen, können wir uns selbst helfen, indem wir folgende Schritte durchlaufen:

  • Im Hier und Jetzt ankommen. Wenn wir in der Angst sind, können wir keinen sinnvolle Entscheidung treffen. Atmen Sie dafür tief ein und aus, schauen Sie sich bewusst Ihre Umgebung an. Kommen Sie an.

  • Dann schreiben Sie Ihre Negativ-Punkte einfachmal auf, die Ihnen so hochkommen.

  • Fragen Sie sich, glauben Sie wirklich, dass es so schlimm werden kann? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eintreten wird? Haben Sie nicht schon viel Schlimmeres durchgemacht? Können Sie nicht diesmal darauf vertrauen, dass Sie es schaffen? Dass es diesmal besser ausgeht?

  • Schreiben Sie nun auf, was passiert, wenn Sie die Entscheidung nicht treffen.

  • Damit haben Sie eine gute Auflistung, was Ihre mögliche Zukunft betrifft.

  • Und nun haben Sie den Kopf frei, um sich zu überlegen, was Sie wirklich möchten. Gehen Sie tief in sich und spüren Sie, was Sie wollen.

  • Und dann malen Sie sich aus, wie es sein wird, wenn Sie genau diese Entscheidung treffen? Wie sähe es aus, wenn all Ihre Wünsche mit dieser Entscheidung in Erfüllung gehen? Eine andere Möglichkeit ist: Sie schreiben einen Zettel mit den Worten Zukunft. Sie schreiben einen weiteren mit den Worten “Meine Entscheidung”. Legen Sie beide Zettel auf den Boden und nun gehen Sie auf den Zettel “Zukunft” und blicken auf Ihre Entscheidung zurück. Wie fühlt es sich an? Was würden Sie aus der Zukunft Ihrem jetzigen Ich raten?

  • Und jetzt treffen Sie Ihre Entscheidung. Sie haben nun alles, was Sie brauchen. Sie wissen, wie gut die Zukunft aussehen wird, gehen Sie. Es wird gut, glauben Sie ruhig dran.

Kennen Sie das? Sie spüren, dass sich etwas verändern muss oder vielleicht sich sogar schon etwas verändert. Aber es fehlt der Mut, um auch aktiv den Wandel gestalten zu können?

In unserer heutigen Zeit sind Sie sicher nicht der einzige, da wir doch eher auf Angst programmiert sind. Aber die Welt wird komplexer und scheint sich immer schneller zu drehen, so dass sich Änderungen normal sind. Um Änderungen dann aktiv gestalten zu können, sollten wir lernen Mut aufzubauen, wenn wir ihn brauchen.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Seneca

Änderungen sind alltäglich. Jeder ändert sich immer. Auch wenn wir glauben, dass wir jeden Tag das gleiche machen, die gleiche Routine durchgehen, treffen wir regelmässig Entscheidungen – vielleicht sogar unbewusst – die aber Auswirkungen auf uns selbst oder auf andere Menschen haben.

Und manchmal stehen wir vor einer Entscheidung, die wir nicht treffen wollen: Zu gross die Auswirkungen, zu gross die Risiken, zu gross die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, zu gross die Angst, dass jemand über uns lacht, dass wir die falsche Entscheidung getroffen haben, oder vielleicht sogar uns zur Verantwortung zieht. Gründe, warum Entscheidungen für uns schwer sein können, gibt es zahlreiche.

Aber Angst geht in die Zukunft. Wir können nicht wissen, was die Zukunft für uns bereithält. Vielleicht kommt ja alles gut? Wer weiss das schon. Aber treffe ich die Entscheidung nicht, so kann ich mir sicher sein, dass ich mich später ärgere oder dass ich früher oder später vor einer ähnlichen Entscheidung gesetzt werde.

Daher ist es enorm wichtig, zu lernen Mut zu finden, Mut zu entscheiden.

Warum malen wir uns die Zukunft aus?

Entscheidungen zu treffen, bedeutet einen Schritt zu wagen, deren Konsequenz wir erst in der Zukunft sehen. Und genau da können wir ansetzen. Warum sollten wir in die Zukunft überhaupt schauen? Wir malen uns im Kopf schon alle möglich, meist die Schlimmsten Szenarien aus und machen es uns selbst so schwer. Wir könnten genauso gut fragen, wenn ich die Entscheidung nicht treffe, wie sieht dann die Zukunft aus? Besser?

Also warum in die Ferne schauen, wenn wir doch im Hier und Jetzt die Entscheidung treffen sollen? Und nein, einfach Hals über Kopf entscheiden, macht bei grösseren Entscheidungen sicher auch keinen Sinn, aber ein wenig mehr Mut einen vielleicht unbekannten Schritt zu wagen. Es könnte ja gut ausgehen.

Wir sind zu oft und zu sehr in der Zukunft, weil wir gelernt haben, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Haben wir sie früher nicht erfüllen können, so haben wir entsprechende Konsequenzen erlebt und gespürt. Damit verlieren wir an Vertrauen in uns selbst. Wir lernen, dass wir noch nicht gut genug sind, die Erwartungen der anderen zu erfüllen und versuchen uns noch mehr anzupassen mit noch mehr Angst beim nächsten Mal, alles richtig machen zu wollen.

Und das beeinflusst irgendwann jede unsere Entscheidungen. Was wäre wenn?

Wie finde ich Mut?

Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Mut ist ein Gefühl, welches unsere Ängste überwinden kann. Um diesen Mut aufzubauen, können wir uns selbst helfen, indem wir folgende Schritte durchlaufen:

  • Im Hier und Jetzt ankommen. Wenn wir in der Angst sind, können wir keinen sinnvolle Entscheidung treffen. Atmen Sie dafür tief ein und aus, schauen Sie sich bewusst Ihre Umgebung an. Kommen Sie an.

  • Dann schreiben Sie Ihre Negativ-Punkte einfachmal auf, die Ihnen so hochkommen.

  • Fragen Sie sich, glauben Sie wirklich, dass es so schlimm werden kann? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eintreten wird? Haben Sie nicht schon viel Schlimmeres durchgemacht? Können Sie nicht diesmal darauf vertrauen, dass Sie es schaffen? Dass es diesmal besser ausgeht?

  • Schreiben Sie nun auf, was passiert, wenn Sie die Entscheidung nicht treffen.

  • Damit haben Sie eine gute Auflistung, was Ihre mögliche Zukunft betrifft.

  • Und nun haben Sie den Kopf frei, um sich zu überlegen, was Sie wirklich möchten. Gehen Sie tief in sich und spüren Sie, was Sie wollen.

  • Und dann malen Sie sich aus, wie es sein wird, wenn Sie genau diese Entscheidung treffen? Wie sähe es aus, wenn all Ihre Wünsche mit dieser Entscheidung in Erfüllung gehen? Eine andere Möglichkeit ist: Sie schreiben einen Zettel mit den Worten Zukunft. Sie schreiben einen weiteren mit den Worten “Meine Entscheidung”. Legen Sie beide Zettel auf den Boden und nun gehen Sie auf den Zettel “Zukunft” und blicken auf Ihre Entscheidung zurück. Wie fühlt es sich an? Was würden Sie aus der Zukunft Ihrem jetzigen Ich raten?

  • Und jetzt treffen Sie Ihre Entscheidung. Sie haben nun alles, was Sie brauchen. Sie wissen, wie gut die Zukunft aussehen wird, gehen Sie. Es wird gut, glauben Sie ruhig dran.