Kennst du diese Workshops, die irgendwie nicht wirklich zum Ziel führen? Ein paar Tage nach dem Workshop, weiss man eigentlich nicht mehr wirklich, was man erreichen wollte. Schlimmer noch, man hat ihn vergessen? Oder: man sitzt im Workshop und schaut immer wieder auf die Uhr und hofft, das es ist bald vorbei ist. Aber es scheint genau in diesem Workshop ist die Zeit stehen geblieben?

Es gibt viele gute Ratgeber, die zeigen, wie man einen Workshop organisieren und durchführen sollte: er sollte klar strukturiert sein, daher eine Agenda haben, einen klares Ziel, passende Methoden, eine Einleitung, eine Einführung, etc. Aber meist fehlt, wie kommt man zu dem hin und der Faktor ist mir etwas unterpräsentiert: der Mensch

Workshops haben den Charme, dass mehrere Menschen gemeinsam Impulse, Ideen und Lösungen kreieren. Das bringt auch die spannende Herausforderung mit sich, dass eine Gruppe von Menschen zu einem Ziel geführt werden sollten. Menschen sind so wunderbar facettenreich, dass bei mir zumindest, kein Workshop einem gleicht.

Es braucht stattdessen alle Eigenschaften eines guten Leaders, um einen Workshop wirklich zum Ziel zu führen. In meinem aktuellen Blog gehe ich auf die für mich wichtigsten ein: Klarheit, Empathie, Verletzlichkeit. Für mich 3 Schlüsselfaktoren, um genau diese Leidenschaft in Gruppenarbeiten zu entfachen, die man entfachen will, um das gewünschte Ziel erreichen zu können.

Klarheit

Klarheit – für mich eins der Schlüssel für einen gute Führung:  Wenn ich selbst nicht wirklich weiss, wohin ich möchte, warum sollen mir andere folgen und wohin sollen sie mir folgen?

Um mehr Klarheit zu erhalten, startet daher alles bei mir selbst: Was will ich wirklich (persönlich) erreichen? Warum brauche ich diesen Workshop? Was will ich am Ende wirklich haben?

Empathie

Ein wichtiger Baustein für gute Workshops ist ein Gefühl für Menschen zu haben.

Lebenserfahrung, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen lassen jede Menschen einzigartig und damit so wertvoll für eine Gruppe sein. Eine Verbindung zwischen zwei Menschen kann man nicht einfach per Knopfdruck herstellen. Stattdessen sollten wir immer bedenken, dass wenn Menschen aufeinander treffen, kleinere und grössere Konflikte auftreten können.

Natürlich haben wir alle im Arbeitsalltag gelernt, wie wir unsere Gefühle kontrollieren können. Aber diese Kontrolle hindert uns. Denn die Energie, die wir brauchen, um uns “im Zaum” zu halten, fehlt uns bei der Arbeit.

Stell dir vor dir gegenüber sitzt ein Kollege eine Kollegin, mit der du überhaupt nicht arbeiten willst. Er/sie triggert regelmässig etwas in dir. Natürlich wirst du freundlich bleiben, haben wir ja gelernt. Aber das Gefühl der Wut, des Ärgers steckt in deinem Bauch fest.

Workshops können so wunderbar scheitern, wenn bereits viele unausgesprochene Konflikte im Raum stehen. Die Menschen sind zwar bestimmt höflich zueinander, aber ein miteinander wird es nicht und dementsprechend wir das Ergebnis am Ende des Workshops wahrscheinlich auch ausfallen. Das Vertrauen fehlte einfach,  so dass jede:r sich einbringen konnte, wie er/sie wollte.

Verletzlichkeit

Kennst du diese Workshops, die vollständig durchgeplant sind? Man hat fast das Gefühl, dass selbst das Atmen geplant ist und genauso fühlt sich der Workshop auch an: Wie ein Korsett.

Aufgrund unserer Höflichkeit machen wir natürlich mit, aber Spass?

Hier ist es ganz wichtig, dass der Workshop-Leiter:in sich verletzbar zeigt. Und dazu braucht es eine gehörige Portion Mut. Denn wer sich verletzbar zeigt, macht sich angreifbar. Und wer möchte schon gerne angreifbar sein? Aber stell dir einen Workshop-Leiter:in vor, der/die gleich am Anfang Schwäche zeigt und so etwas sagt wie: Ich habe den Workshop geplant, aber es enthält eine verrückte Idee und ich bin gespannt, ob ihr euch auf das Experiment einlasst. Was macht das mit dir? Es ist ansteckend. Man spürt geradezu wie alle gespannt sind, aber positiv. Und ja und auf einmal kommt Erleichterung, denn keiner erwartet von mir als Teilnehmer:in, dass ich perfekt bin. Und damit trauen sich mehr Menschen auch mal Schwäche zu zeigen auch mal eine vermeintlich “dummen” Impuls zu nennen. Und je mehr es werden, desto mehr Vertrauen herrscht in der Gruppe. Und mal ehrlich: sind nicht gerade diese vermeintlich “dummen” Impulse, die Impulse, aus denen die besten Ideen stammen?

Verletzlichkeit ist somit keine Schwäche. Es ist die Quelle von Ehrlichkeit und Offenheit, Vertrauen und damit für Inspiration und Kreativität.

Hingabe

Wir wissen nun gemeinsam, warum und wohin der Workshop führen soll, wir können uns verletzlich zeigen. Was passiert? Die Energie wird nicht mehr gebraucht, um höflich zu sein, seine Gefühle im Griff zu halten, Impulse runterzuschlucken, sondern die Energie kann fliessen. Das ist Hingabe und Leidenschaft pur im Raum. Die Gruppe beflügelt sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Der Workshop macht Spass.

Fazit

Natürlich braucht es eine gute Vorbereitung. Aber man sollte eine gutes Gespür für Menschen und Gruppendynamik haben. Wenn Dinge regelrecht im Raum stehen und alle drumherum reden, dann wird das Ziel eines Workshops höchstwahrscheinlich nicht erreicht werden. Der Workshop scheitert und hat nur Geld gekostet – vielleicht auch noch viele Nerven. Daher braucht es neben einer guten Vorbereitung (mit Hilfe von Klarheit), Empathie, Verletzlichkeit, um genau diese Leidenschaft und Hingabe schaffen, die so viel Grossartiges durch Gruppenarbeiten kreieren kann.

Referenzen für Workshop-Planung

Du benötigst Hilfe bei deinen Workshop?

Je nachdem, was du brauchst, gebe ich dir gerne ein paar Impulse bis hin zur Planung und Durchführung von Workshops. Dann reservier dir doch einen kostenlosen Kennentern-Termin und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich dir helfen kann. 

Ja, ich reserviere einen Kennenlerntermin

Kennst du diese Workshops, die irgendwie nicht wirklich zum Ziel führen? Ein paar Tage nach dem Workshop, weiss man eigentlich nicht mehr wirklich, was man erreichen wollte. Schlimmer noch, man hat ihn vergessen? Oder: man sitzt im Workshop und schaut immer wieder auf die Uhr und hofft, das es ist bald vorbei ist. Aber es scheint genau in diesem Workshop ist die Zeit stehen geblieben?

Es gibt viele gute Ratgeber, die zeigen, wie man einen Workshop organisieren und durchführen sollte: er sollte klar strukturiert sein, daher eine Agenda haben, einen klares Ziel, passende Methoden, eine Einleitung, eine Einführung, etc. Aber meist fehlt, wie kommt man zu dem hin und der Faktor ist mir etwas unterpräsentiert: der Mensch

Workshops haben den Charme, dass mehrere Menschen gemeinsam Impulse, Ideen und Lösungen kreieren. Das bringt auch die spannende Herausforderung mit sich, dass eine Gruppe von Menschen zu einem Ziel geführt werden sollten. Menschen sind so wunderbar facettenreich, dass bei mir zumindest, kein Workshop einem gleicht.

Es braucht stattdessen alle Eigenschaften eines guten Leaders, um einen Workshop wirklich zum Ziel zu führen. In meinem aktuellen Blog gehe ich auf die für mich wichtigsten ein: Klarheit, Empathie, Verletzlichkeit. Für mich 3 Schlüsselfaktoren, um genau diese Leidenschaft in Gruppenarbeiten zu entfachen, die man entfachen will, um das gewünschte Ziel erreichen zu können.

Klarheit

Klarheit – für mich eins der Schlüssel für einen gute Führung:  Wenn ich selbst nicht wirklich weiss, wohin ich möchte, warum sollen mir andere folgen und wohin sollen sie mir folgen?

Um mehr Klarheit zu erhalten, startet daher alles bei mir selbst: Was will ich wirklich (persönlich) erreichen? Warum brauche ich diesen Workshop? Was will ich am Ende wirklich haben?

Empathie

Ein wichtiger Baustein für gute Workshops ist ein Gefühl für Menschen zu haben.

Lebenserfahrung, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen lassen jede Menschen einzigartig und damit so wertvoll für eine Gruppe sein. Eine Verbindung zwischen zwei Menschen kann man nicht einfach per Knopfdruck herstellen. Stattdessen sollten wir immer bedenken, dass wenn Menschen aufeinander treffen, kleinere und grössere Konflikte auftreten können.

Natürlich haben wir alle im Arbeitsalltag gelernt, wie wir unsere Gefühle kontrollieren können. Aber diese Kontrolle hindert uns. Denn die Energie, die wir brauchen, um uns “im Zaum” zu halten, fehlt uns bei der Arbeit.

Stell dir vor dir gegenüber sitzt ein Kollege eine Kollegin, mit der du überhaupt nicht arbeiten willst. Er/sie triggert regelmässig etwas in dir. Natürlich wirst du freundlich bleiben, haben wir ja gelernt. Aber das Gefühl der Wut, des Ärgers steckt in deinem Bauch fest.

Workshops können so wunderbar scheitern, wenn bereits viele unausgesprochene Konflikte im Raum stehen. Die Menschen sind zwar bestimmt höflich zueinander, aber ein miteinander wird es nicht und dementsprechend wir das Ergebnis am Ende des Workshops wahrscheinlich auch ausfallen. Das Vertrauen fehlte einfach,  so dass jede:r sich einbringen konnte, wie er/sie wollte.

Verletzlichkeit

Kennst du diese Workshops, die vollständig durchgeplant sind? Man hat fast das Gefühl, dass selbst das Atmen geplant ist und genauso fühlt sich der Workshop auch an: Wie ein Korsett.

Aufgrund unserer Höflichkeit machen wir natürlich mit, aber Spass?

Hier ist es ganz wichtig, dass der Workshop-Leiter:in sich verletzbar zeigt. Und dazu braucht es eine gehörige Portion Mut. Denn wer sich verletzbar zeigt, macht sich angreifbar. Und wer möchte schon gerne angreifbar sein? Aber stell dir einen Workshop-Leiter:in vor, der/die gleich am Anfang Schwäche zeigt und so etwas sagt wie: Ich habe den Workshop geplant, aber es enthält eine verrückte Idee und ich bin gespannt, ob ihr euch auf das Experiment einlasst. Was macht das mit dir? Es ist ansteckend. Man spürt geradezu wie alle gespannt sind, aber positiv. Und ja und auf einmal kommt Erleichterung, denn keiner erwartet von mir als Teilnehmer:in, dass ich perfekt bin. Und damit trauen sich mehr Menschen auch mal Schwäche zu zeigen auch mal eine vermeintlich “dummen” Impuls zu nennen. Und je mehr es werden, desto mehr Vertrauen herrscht in der Gruppe. Und mal ehrlich: sind nicht gerade diese vermeintlich “dummen” Impulse, die Impulse, aus denen die besten Ideen stammen?

Verletzlichkeit ist somit keine Schwäche. Es ist die Quelle von Ehrlichkeit und Offenheit, Vertrauen und damit für Inspiration und Kreativität.

Hingabe

Wir wissen nun gemeinsam, warum und wohin der Workshop führen soll, wir können uns verletzlich zeigen. Was passiert? Die Energie wird nicht mehr gebraucht, um höflich zu sein, seine Gefühle im Griff zu halten, Impulse runterzuschlucken, sondern die Energie kann fliessen. Das ist Hingabe und Leidenschaft pur im Raum. Die Gruppe beflügelt sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Der Workshop macht Spass.

Fazit

Natürlich braucht es eine gute Vorbereitung. Aber man sollte eine gutes Gespür für Menschen und Gruppendynamik haben. Wenn Dinge regelrecht im Raum stehen und alle drumherum reden, dann wird das Ziel eines Workshops höchstwahrscheinlich nicht erreicht werden. Der Workshop scheitert und hat nur Geld gekostet – vielleicht auch noch viele Nerven. Daher braucht es neben einer guten Vorbereitung (mit Hilfe von Klarheit), Empathie, Verletzlichkeit, um genau diese Leidenschaft und Hingabe schaffen, die so viel Grossartiges durch Gruppenarbeiten kreieren kann.

Referenzen für Workshop-Planung

Du benötigst Hilfe bei deinen Workshop?

Je nachdem, was du brauchst, gebe ich dir gerne ein paar Impulse bis hin zur Planung und Durchführung von Workshops. Dann reservier dir doch einen kostenlosen Kennentern-Termin und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich dir helfen kann. 

Ja, ich reserviere einen Kennenlerntermin