Orientierungsbereich: Identität
Persona-Workshop für Teams
Beziehungsmuster erkennen, Irritation verstehen, Ausrichtung klären
In der Zusammenarbeit – mit Kund:innen, Kolleg:innen oder anderen Teams – entstehen immer wieder Irritationen. Manche Menschen triggern uns. Andere kosten unverhältnismässig viel Energie. Und oft bleibt unklar, warum.
Dieser Workshop nutzt Personas als Spiegel: Nicht um andere zu bewerten, sondern um zu erkennen, was Beziehung über uns selbst aussagt.
Denn häufig liegt gerade in den Menschen, die Irritation auslösen, ein entscheidender Hinweis auf eigene Werte, blinde Flecken oder unklare Ausrichtung.

Worum es in diesem Workshop geht
Personas werden hier nicht als Marketinginstrument genutzt, sondern als Reflexionsraum.
Der Workshop unterstützt Teams dabei,
- zu erkennen, welche Menschen sie anziehen und warum,
- zu verstehen, wo Irritation entsteht und was sie auslöst,
- eigene Werte, Haltungen und Wirkung nach aussen bewusster wahrzunehmen,
- und Klarheit darüber zu gewinnen, welche Beziehungen bewusst gestaltet werden sollen.
Nicht zur Selbstoptimierung. Sondern zur ehrlichen Standortbestimmung.
Was sich dadurch verändert
Teams, die mit diesem Ansatz arbeiten,
- sprechen offener über Spannungen, ohne sie zu personalisieren,
- gewinnen ein tieferes Verständnis für ihre Wirkung nach aussen,
- und können bewusster entscheiden, welche Beziehungen sie vertiefen, entwickeln oder auch begrenzen möchten.
Irritation wird so nicht zum Störfaktor, sondern zur Orientierungshilfe.
So arbeitet das Team in diesem Workshop
Der Prozess in vier Schritten
- 1
Personas entwickeln
Das Team entwickelt typische Personas aus dem eigenen Arbeitskontext: Kund:innen, Rollen, Abteilungen oder Beziehungstypen, die wiederkehrend relevant sind – auch jene, die Irritation auslösen.Neben Basisdaten stehen vor allem Werte, Haltungen und Erwartungen im Fokus.
- 2
Personas als Spiegel nutzen
Alle Personas werden sichtbar gemacht und nebeneinander betrachtet.Das Team beobachtet:
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- fehlende oder übersehene Personas
- erste emotionale Reaktionen
Oft zeigt sich hier bereits, wo Resonanz entsteht – und wo Spannung.
- 3
Priorisieren und reflektieren
Das Team klärt gemeinsam:- Welche Personas sind besonders wichtig?
- Welche lösen Ablehnung oder Unruhe aus?
- Was sagt das über eigene Werte, Grenzen und Wünsche?
So entsteht ein ehrliches Bild der eigenen Beziehungsmuster.
- 4
Rückbindung an Identität und Ausrichtung
Zum Abschluss richtet sich der Blick bewusst nach innen:- Welche Werte leben wir klar und welche nicht?
- Was senden wir nach aussen aus, bewusst oder unbewusst?
- Welche Beziehungen möchten wir künftig stärken, verändern oder loslassen?
Aus dieser Klarheit können nächste Schritte in Strategie, Kommunikation oder Zusammenarbeit abgeleitet werden.

